Projekt PRESIOUS erfolgreich abgeschlossen

Kann man eine zerstörte antike Skulptur digital vervollständigen? Lässt sich der Verwitterungsprozess von steinernen Monumenten im Voraus bestimmen?

03. Mai 2016
09_PRESIOUS-Project

Die Antworten darauf gibt das jetzt erfolgreich abgeschlossene EU-Forschungsprojekt PRESIOUS. Diese internationale Kooperation besteht aus Universitäten verschiedenster Fachrichtungen sowie AICON als industriellem Partner. Mit Hilfe der detaillierten 3D Daten des SmartScan entwickelte die Forschungsgruppe verschiedene Softwaremodule für den Bereich Kunst und kulturelles Erbe. 

Die teilweise frei verfügbaren Programme simulieren zum Beispiel die Verwitterung von steinernen Monumenten und Skulpturen. Ist ein Fundstück beschädigt oder unvollständig, lässt sich sein 3D Modell digital zusammensetzen und komplettieren. Zur Berechnung nutzt die Software dabei die Kontaktfläche der zerbrochenen Objektteile, die Eigenschaften von Kurven auf intakten Oberflächen sowie einen Teil der Objektsymmetrien. Die so gewonnen Daten bilden die Basis für das Zusammensetzen der tatsächlichen Bruchstücke oder um 3D-gedruckte Replikate von digital wiederhergestellten Skulpturen anzufertigen. Dieser innovative Ansatz der computergestützten Objektrestaurierung und -konservierung reduziert Zeit und Kosten – und lässt zerstörte Fundstücke in neuem Glanz erscheinen.

Einen Film mit einem kurzen Projektüberblick finden Sie hier.

 

AICON Scanner

Die AICON Scanner erfassen berührungslos feinste Strukturen und minimale Abweichungen schnell und hochpräzise, beispielsweise in Qualitätskontrolle und Flächenrückführung.

 
AICON 3D Systems GmbH


Biberweg 30 C
38114 Braunschweig
Deutschland

T: +49 (0) 5 31 58 000 58
F: +49 (0) 5 31 58 000 60
 

Email senden Kontaktformular